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Verarbeitungsfehlerhinweis„Verarbeitungsfehlerhinweis <span style="font-size:small;">(Processing error message)</span>“ ist ein softwareseitig fest definiertes Attribut, das Beschreibungen zu Fehlern enthält, die in Verbindung mit fehlerhaften Attribut-Datenwert-Zuweisungen (Annotationen) oder bei deren Verarbeitung aufgetreten sind. Es wird von <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.semantic-mediawiki.org/wiki/Help:Special_properties">Semantic MediaWiki</a> zur Verfügung gestellt.

Der Name des Attributs „Datei:Flickr_Auschwitzmonument_Amsterdam.jpg|thumb|550px|Auschwitzmonument in Amsterdam, 2013, Fotograf: thausj, Quelle: [https://www.flickr.com/photos/42151532@N04/8502861989/in/photolist-dXt4hC-dXnnmk-dXnp8K-dXnoCM Flickr] ([https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de CC]) [[Datei:Flickr_Auschwitzmonument_Amsterdam.jpg|thumb|550px|Auschwitzmonument in Amsterdam, 2013, Fotograf: thausj, Quelle: [https://www.flickr.com/photos/42151532@N04/8502861989/in/photolist-dXt4hC-dXnnmk-dXnp8K-dXnoCM Flickr] ([https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de CC]). „[D]er Holocaust gehört nicht mehr nur Israel oder den Juden, er gehört heute der ganzen Welt“, sagte Tom Segev 2006 in einem Interview mit der „Wiener Zeitung“ (27.5.2006). Die Frage nach der „Universalisierung des Holocaust“ steht im Fokus der Wissenschaft wie auch der Geschichtspolitik - und zeigt sich aktuell in der Kontroverse darüber, inwieweit der Holocaust die prägende gemeinsame Erfahrung in Europa sei bzw. ob nicht auch der Stalinistische Terror einen ähnlichen Stellenwert in der europäischen Erinnerung einnehmen sollte.]]

In der Westhälfte Europas haben aber auch erinnerungskulturelle Gemeinsamkeiten transnationaler Art wie etwa das koloniale Erbe oder das Trauma nationalsozialistischer Aggression keine geschichtspolitische Interaktion ausgelöst.'"`UNIQ--ref-0002B90A-QINU`"' Ähnliches gilt für paneuropäische Initiativen auf dem Feld der Geschichtspolitik, die auf nationaler Ebene weitgehend verpufft sind, wenn sie denn überhaupt registriert wurden. Zu nennen sind hier die Einführung europaweiter Gedenk- und Feiertage seitens des Europarats, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und der Europäischen Union – 27. Januar, 5. und 9. Mai sowie 23. August'"`UNIQ--ref-0002B90B-QINU`"' ‒, desgleichen die Versuche der Institutionalisierung des Holocaust als gesamteuropäischen Identifikationsnucleus und Erinnerungsort, gar Gründungsmythos.'"`UNIQ--ref-0002B90C-QINU`"' Und zu vermuten ist, dass das vom Europäischen Parlament initiierte Haus der Europäischen Geschichte in Brüssel, dessen Eröffnung für 2015 vorgesehen ist, aufgrund fehlender öffentlicher Debatte über seine Konzeption mehr Kritik als Begeisterung auslösen wird.

Das Ausfüllen der Forschungslücken bezüglich der Erinnerungskulturen und Geschichtspolitiken zahlreicher Staaten und Gesellschaften des größeren Europa in ihren globalen Bezügen sowie ihre vergleichende Analyse sind eine Aufgabe, vor der gleich mehrere Disziplinen der Sozial- und Kulturwissenschaften stehen. Es gibt Anzeichen dafür, dass dies zunehmend in sinnvoller disziplinenüberschreitender Kooperation geschieht.'"`UNIQ--ref-0002B90D-QINU`"'


Bildlegende: Denkmal der im Osten Gefallenen und Ermordeten, [[:Vorlage:Anker]]: Das von Maksymilian M. Biskupski geschaffene sieben Meter hohe Bronze-Denkmal in der Muranowska-Straße (Ecke General Władysław Anders-Boulevard) im Warschauer Stadtteil Muranów wurde am 17. September 1995, am 56. Jahrestag des Einmarsches der Roten Armee in Polen, eingeweiht. Gedacht wird damit der ca. zwei Millionen Polen, die zwischen 1939 und 1941 sowie nach 1944 in den sowjetischen GULag verschleppt oder nach Sibirien deportiert wurden, und der in den stalinistischen Lagern Katyn, Mednoe und Charkiv erschossenen polnischen Offiziere, Staatsbeamten und Intellektuellen. An der Einweihungszeremonie nahmen Primas Kardinal Józef Glemp, Staatspräsident Lech Wałesa und Ministerpräsident Józef Oleksy teil. Papst Johannes Paul II. besuchte das Denkmal 1999, Papst Benedikt XVI. 2006. Die Kreuze auf dem offenen Eisenbahnwaggon stehen für die römisch-katholischen und orthodoxen Christen unter den Deportierten. Es finden sich überdies jüdische Symbole sowie islamische für die polnischen Tataren. Auf den Bahnschwellen stehen die Namen von Deportationsorten, Lagern sowie Orte, an denen Massenmorde stattfanden.



Empfohlene Literatur zum Thema

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Zitation [[Docupedia:Stefan Troebst|Stefan Troebst]], Geschichtspolitik (Werkstatt-Version), in: Docupedia-Zeitgeschichte, 05.10.2020, 18:22 Uhr, URL dieser Version: http://docupedia.de/zg/Werkstatt:Geschichtspolitik


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